Strategie



Wir scannen den Markt täglich nach Werten, die sich kurz vor einer starken Bewegung befinden.
Die Richtung der Bewegung kann nicht vorhergesagt werden, um beide möglichen Richtungen für uns nutzen zu können, legen wir einen strangle an.

Ein entscheidendes Kriterium unserer Strategie ist die Volatilität, nur wenn diese kurzzeitig auf einem niedrigen Niveau ist, kommt die Aktie in die engere Auswahl.

Die Kurse des Basiswertes müssen über mehrere Tage hinweg eine geringe Handelsspanne haben, aber gleichzeitig in der Vergangenheit große Kursbewegungen vollzogen haben.

Werte die sich über Jahre hinweg nur in einer Tradingrange bewegen, sind für unsere Strategie nicht geeignet, die Wahrscheinlichkeit dass sich ein lang anhaltender Trend entwickelt ist nur sehr gering.
Aktien wie FWRD werden wir auf keinen Fall empfehlen:

call put strangle


Dagegen sind Werte wie AAPL außerordentlich gut geeignet, es erscheinen regelmäßig Signale denen längere und starke Trends folgen:

strangle option strategie




Aus folgenden Gründen bevorzugen wir Optionen die aus dem Geld notieren:

- wir wollen nur kleine Positionen handeln aber trotzdem breit streuen
- der Hebel ist besser als bei Optionen die im Geld notieren
- wir benötigen mindestens 3 Optionen für ein vernünftiges Moneymanagement
- wir brauchen uns am Anfang nicht um das richtige Positionieren des stop loss zu kümmern
- selbst bei einem Totalverlust der Position, aus welchen Gründen auch immer, hält sich die
   Verlustgröße in Grenzen
- am Anfang bewegen sich die Optionen kaum, so haben wir genügend Zeit zu ordern und tiefe Limits    gefüllt zu bekommen



Der Hebel

  option im geld   Die Kurslinie eines calls im Geld ist kaum gekrümmt, der Hebel bleibt annähernd gleich.
       
  option aus dem geld
  Dagegen ist die Linie eines calls aus dem Geld stark gekrümmt, der Hebel wird größer.

Im dunkelgrünen Bereich ist der call viel zu weit aus dem Geld, selbst wenn der Kurs des Basiswertes 20% steigen sollte, wird der call sich kaum bewegen, die Linie ist zu flach.

Bei einem Kauf im Bereich der hellgrünen Markierung wirkt der Hebel sofort zu unseren Gunsten, in diesen Bereich legen wir unsere Orders.
   

Moneymanagement


Um die Strategie optimal nutzen zu können, werden mindestens 3 Teilverkäufe angestrebt, also sollten mindestens 3 Optionen gekauft werden.
Der erste Verkauf erfolgt wenn die Position soweit im Gewinn ist, dass ein Absinken in die Verlustzone nicht mehr möglich ist. Mit diesem Verkauf schützen wir unser eingesetztes Kapital vor dem Totalverlust.
Der zweite Verkauf kann an wichtigen Unterstützungslinien erfolgen, zum Beispiel wenn eine Trendlinie gebrochen wird.
Eine letzte Option sollte solange wie nur möglich gehalten werden, diese bietet uns die Chance auf einen Gewinn von 5 000% oder gar 10 000%.
Je höher die Stückzahl der Optionen in Ihrer Position ist, umso leichter können die Teilverkäufe erfolgen.

Nach einem Aufschwung ist eine Gewinnmitnahme auch psychologisch sehr sinnvoll, denn die nächste Korrektur wird besser sein für die Nerven, wenn man bereits einen Gewinn mit den Investitionen realisieren konnte.

Beispiel: strangle aus 4 calls und 4 puts zu je 0,10$, eingesetztes Kapital 80$.
Es entwickelt sich ein Aufwärtstrend, der Kurs der calls steigt und der Kurs der puts fällt auf 0$.
Bei einem Kurs zu 0,40$ werden 2 calls verkauft, unser Einsatz von 80$ ist somit gesichert.
Ein weiterer Verkauf erfolgt wenn sich der Kurs weiter gut entwickelt hat, z.B. bei einem Kurs von 1,50$, Sie streichen somit 150$ Gewinn ein. Die letzte Option wird solange wie möglich gehalten, an den Beispielen sehen Sie, dass enorme Kursgewinne auf keinen Fall unrealistisch bleiben müssen.

Ein call auf FSLR stieg innerhalb von 18 Monaten von 0,20$ auf 80$! Das entspricht fast 40 000% Kursgewinn!


Wir streben immer einen Kauf der Positionen in mindestens 2 Teilen an. Der erste Teil des strangles wird sofort (innerhalb von 4-5 Tagen) gekauft, entweder kaufen wir zum angebotenen ask-Preis oder legen ein Limit knapp darunter wenn der spread recht groß ist. Die einzelnen Nachkäufe können Sie immer im Musterdepot verfolgen.

Unsere im Newsletter empfohlenen Aktien befinden sich immer in einer sehr engen Tradingrange und der Kurs kann jederzeit daraus ausbrechen. Um zu vermeiden, dass wir den davonlaufenden Kursen nur hinterherschauen müssen, kaufen wir einen Teil sofort.
Unsere Handelssignale erscheinen nur wenn sich die Volatilität in der Nähe des Jahrestiefs befindet.
Für den Fall dass sich doch noch ein neues Jahrestief ausbildet und der Kurs der Optionen noch etwas sinkt, ordern wir den Rest der geplanten Position zu einem niedrigeren Kurs und optimieren damit unseren Gesamteinstiegskurs. In den meisten Fällen bewegt sich der Aktienkurs noch einige Zeit nach oben oder unten und nach und nach werden die tiefen Limitorders gefüllt.


Ein weiteres ausführliches Beispiel finden Sie hier.

 


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